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Echt BodenseeCard - Nein Danke !

Gäste und Vermieter
wehren sich gegen die
Zwangseinführung eines Bürokratie-, Datenklau- und Subventionsmonsters

 

Presse - Erklärung

Eine Echt Bodensee Card ist nur dann

eine Echte Bodensee Card, wenn

sie der Urlaubserwartung an den See gerecht wird.

 

Presse – Erklärung                                        Uhldingen-Mühlhofen, 12.07.2016

 

Eine Echt Bodensee Card ist nur dann eine Echte Bodensee Card, wenn sie der Urlaubserwartung an den See gerecht wird.
Dem Gast wird mit dem Namen ein Produkt suggeriert, das falsche Erwartungen weckt.
Die EBC legt den wesentlichen Focus nicht auf das Urlaubsziel Bodensee, sondern auf Bus- und Bahnfahren innerhalb des Bodo Gebietes.
Das  lobenswerte Ziel die Straßen vom Individualverkehr zu entlasten sollte vor allem die Einheimischen, die 365 Tage hier leben, ansprechen. Der Preis- und Servicevorteil von Bus und Bahn gegenüber dem eigenen Auto muss für alle Nutzer deutlich erkennbar sein. Gäste die mit dem Fahrrad, Kajak oder als Wanderer unterwegs sind, werden, im Zuge des Solidaritätsprinzips, für ihr umweltschonendes Verhalten noch finanziell bestraft. Gäste für eine Nacht werden überproportional für etwas zur Kasse gebeten, von dem sie überhaupt nichts haben. Die Nutzung der Bahnbusse ist für Fahrradtouristen nicht möglich.
Eine Zwangsförderabgabe in Form einer überteuerten Kurtaxe wird den Ruf des ÖPNV und dem des Urlaubsziels Bodensee nicht verbessen. Das Pendel kann schnell in die andere Richtung ausschlagen und was gut gemeint war kann zum Alptraum werden.

Die 10 Hauptattraktionen des Bodensees bleiben weitestgehend unberücksichtigt.
Angefangen von den Bodenseeschifffahrsbetrieben, über die Bergbahnen Säntis und Pfänder bis hin zu den Publikumsmagneten Insel Mainau und dem Weltkulturerbe Pfahlbauten in Unteruhldingen haben diese sich nicht in das Rabattsystem der EBC einbinden lassen.

Da die EBC in der jetzigen Form keinen wirklichen Mehrwert für Gast und Gastgeber darstellt, hat sich die überwältigende Mehrheit der Uhldinger Gastgeber mit ihrer Unterschrift gegen die Einführung dieser Karte ausgesprochen.

Trotz unserer ablehnenden Haltung wollen uns die EBC Protagonisten zwingen, deren technisch veraltetes Produkt gegenüber dem Gast verpflichtend umzusetzen.

Eine gute Touristen-Karte kann aber nur auf freiwilliger Basis erfolgreich für Gast und Gastgeber eingesetzt werden.

Der momentane Plan die Kosteneinsparung der Kommune zu lasten der Gastgeber zu erzielen, ist eine nicht tolerierbare Lösung und wird nur noch zu weiteren Protesten und zivilem Ungehorsam führen.

Ohne die Mitwirkung der Gastgeber ist das Produkt EBC nicht umsetzbar. Die EBC wird gut beraten sein, sich genau so, wie andere Produkte, ohne Subvention und öffentlicher Förderung auf dem freien Markt anzubieten.

Sollten die Gemeinderäte dem überwältigendem Votum der Gastgeber nicht folgen können, dann muss die Frage gestellt werden: Wen vertreten die Räte eigentlich?  Den Landrat? Den Bürgermeister? Bodo?
Auf jeden Fall dann sicherlich nicht die Gastgeber, die für die Zufriedenheit ihrer Gäste kämpfen.

Der Wirterat von Uhldingen-Mühlhofen

Manfred Maier, Camping Seeperle, Tel. 07556-5454
Achim Pressler, Hotel Knaus, Tel. 07556-8008
Marc Knöbelspies, Hotel Seevilla, Tel.07556-93370
Christoph Birkenmayer, Hotel Fischerhaus, Tel. 07556-8563



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