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Echt BodenseeCard - Nein Danke !

Gäste und Vermieter
wehren sich gegen die
Zwangseinführung eines Bürokratie-, Datenklau- und Subventionsmonsters

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„Echt-Bodensee-Card“:

Viel Zustimmung, etwas Skepsis

 

16.04.2016, Südkurier, von Stef Manzini

„Echt-Bodensee-Card“: Viel Zustimmung, etwas Skepsis

Die Mitgliedsgemeinden des Vereins Bodensee-Linzgau-Tourismus beraten über Vor- und Nachteile der „Echt-Bodensee-Card“.

Einmal mehr ging es um die Einführung der „Echt-Bodensee-Card“, diesmal in der Mitgliederversammlung der im Verein Bodensee-Linzgau-Tourismus (BLT) zusammengeschlossenen sechs Gemeinden. Das dreiköpfige Expertenteam mit Enrico Heß, Geschäftsführer der „Echt-Bodensee-Card“ an der Spitze, stand im Anschluss der Veranstaltung den zahlreich erschienen Mitgliedern Rede und Antwort, nachdem Projektentwickler Andreas Feustel das Publikum über die Vorteile der Karte informiert hatte. Er betonte, dass das unübersichtliche Chaos aus zu vielen Karten in der Bodenseeregion die Touristen regelrecht verdrieße. Mehrfach betonte er, dass gerade auch die Nutzung der Karte als Zahlungsmittel für den öffentlichen Nahverkehr den Gästen viele Vorteile bringe.

Pilotgemeinden zur Einführung der Karte sind Hagnau, Langenargen und Uhldingen-Mühlhofen. 2017 starten sieben Gemeinden mit insgesamt 1,5 Millionen Übernachtungen.

Waren die Reaktion auf das Vorgetragene rund um die Karte durchaus positiv, gab es doch einige kritische Nachfragen seitens der Mitglieder des BLT. Ludger Gern vom Campingplatz Salem-Neufrach machte den Unterschied vom Hotel- zum Campinggast deutlich. Er befand den Preis von 2 Euro pro Karte und Gast deutlich zu hoch, auch stelle seiner Meinung nach die Bearbeitung einen beachtlichen Zeitaufwand dar. Enrico Heß wollte das nicht gelten lassen und verwies auf die steigenden Touristenzahlen und das hochpreisige Segment am Bodensee. Außerdem würde ja 1 Euro von den Gemeinden bezahlt, die im Gegenzug die Kurtaxe anheben.

Auf die Bemerkung, dass die Nutzung der Karte als Zahlungsmittel für den öffentlichen Nahverkehr in der Bodenseeregion durch die fehlende Integration des Landkreises Konstanz doch wesentlich beschränkt sei, antwortete Feustel: „Glauben Sie es mir, wir führen intensive Gespräche noch und nöcher, die Drähte laufen heiß, um eine Einigung hinzukriegen.“

Quelle: http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/ueberlingen/8222-Echt-Bodensee-Card-8220-Viel-Zustimmung-etwas-Skepsis;art372495,8662046

 

 



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